El Greco und die Moderne

El Greco und die Moderne

Das Aufsehen erregende Werk El Grecos (1541–1614) wurde erst um 1910 durch Julius Meier-Graefes TagebuchSpanische Reise von einem breiteren deutschsprachigen Publikum entdeckt. Zahlreiche Künstler erfasste das »Greco-Fieber«, als sie 1911 in München und 1912 in Düsseldorf erstmals in Ausstellungen einer größeren Werkgruppe begegnen konnten: Max Beckmann, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer oder Ludwig Meidner, vor allem aber auch die Vertreter des Blauen Reiter, August Macke, Franz Marc, Albert Bloch und andere, erkannten in El Greco eine Vaterfigur der Moderne, die sie in einem Atemzug mit Paul Cézanne nannten.

Der Band stellt das Werk El Grecos in einer gültigen Auswahl von über 40 Gemälden aus den bedeutendsten Museen weltweit vor, gleichzeitig wird die Auseinandersetzung der jungen Künstler mit der Malerei und der Bildwelt des spanischen Ausnahmemalers vorgestellt und ein faszinierender Einblick in den Kampf um die Moderne eröffnet.

Hatje Cantz Verlag 2012.
416 Seiten, 306 Abb., davon 273 farbig
ISBN 978-3-7757-3326-7

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.