Fresh Widow. Fensterbilder seit Matisse und Duchamp

Fresh Widow. Fensterbilder seit Matisse und Duchamp

Fenster zur Welt, Fenster im Bild

Die Vorstellung, das Bild sei wie ein geöffnetes Fenster, 1435 von Leon Battista Alberti formuliert, prägte Generationen von Malern. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das auf sein Rahmengeviert reduzierte Fenster als Motiv und Symbol eingesetzt, um die Freiheit der Malerei von ihrer abbildenden Funktion zu erproben. In dem Maß, wie sich das Fenster leert, verweigert das Bild den Blick auf die Welt. Mit Fresh Widow, der Replik eines französischen Fensters, dessen Scheiben mit schwarzem Leder bedeckt sind, postuliert Marcel Duchamp 1920 den Abschied von der illusionistischen Malerei. Das Werk markiert zugleich einen Neubeginn. Die Publikation reflektiert die Entwicklung des Fensterbildes in der Kunst anhand von Essays sowie monografischen Texten zu den Künstlern Robert Delaunay, Henri Matisse, Josef Albers, Marcel Duchamp, René Magritte, Ellsworth Kelly, Eva Hesse, Christo, Robert Motherwell, Brice Marden, Gerhard Richter, Isa Gensken, Günther Förg, Toba Khedoori, Jeff Wall, Olafur Eliasson und Sabine Hornig.

Hatje Cantz Verlag 2012.
288 Seiten, 180 farbige Abb.
ISBN 978-3-7757-3292-5

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